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U h r Z e i t |
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Uhr, Zeitmessgerät.
Mechanische Uhren (Räder-Uhren) werden durch ein gehobenes
Gewicht oder eine gespannte Zugfeder angetrieben. Das Räderwerk setzt
sich aus Zahnrädern zusammen, die den Antrieb in versch. Übersetzung auf
die Zeiger übertragen. Als Gangregler dient bei ortsfesten Uhren
das Pendel, bei tragbaren Uhren (Taschen-, Armband-Uhren)
die Unruh, ein radförmiger Ring mit feiner Spiralfeder, der hin- und
herschwingt. Die Hemmung bewirkt, dass das Räderwerk im Takt der
Schwingungen freigegeben und gesperrt wird, sodass die Zeiger sich
schrittweise bewegen. Elektrische Uhren sind mechanische Räderuhren
mit elektrischem Aufzug, bei Zentraluhrenanlagen werden viele
Neben-Uhren von einer Mutter-Uhr gesteuert. Synchron-Uhren
werden durch einen aus dem Lichtnetz gespeisten Synchronmotor getrieben.
Bei der Atom-Uhr werden die Eigenschwingungen von Gasatomen und
-molekülen zur Stabilisierung der Frequenz eines Quarzoszillators benutzt
(Quarzuhr). Funkgesteuerte Uhr (Funk-Uhr) bestehen
aus Energiequelle, Empfänger, Verstärker, Decoder und Anzeigeeinheit.
Die ältesten Uhren waren Sonnen-, Wasser- und Sand-Uhr. Die
erste Nachricht über Räder-Uhr stammt von Dante (um 1300); die
ersten tragbaren Uhren (Nürnberger Eier) fertigte P. Henlein
(*1480, +1542) Zeit, Abfolge des Geschehens, die als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, am Entstehen und Vergehen der Dinge erfahren wird. Die SI-Einheit der Zeit ist die Sekunde. Zur Zeitmessung dienen Uhren, die durch astronomische Beobachtungen laufend kontrolliert und korrigiert werden. |